Raiffeisenbank Oberland eG auf Erfolgskurs

Die Raiffeisenbank Oberland schüttet wieder 4,5 Prozent Dividende aus!

„Unser klares Ziel ist weiterhin unsere Eigenständigkeit zu erhalten, um auch weiterhin selbstständig vor Ort für diese Region agieren zu können“
so der Vorstandsvorsitzende Ralph Goller.

Je 500 Euro-Spende an die Gemeinden im Geschäftsgebiet zur Ortsverschönerung.
Frank Wunner und Clemens Friedrich als Aufsichtsmitglieder bestätigt.                                                   

Grafengehaig/Marktleugast 2016 war ein gutes Jahr für die Raiffeisenbank Oberland, freute sich der Vorstandsvorsitzende Ralph Goller zu Beginn seines Geschäftsberichtes am Freitagabend vor der mit 500 Personen sehr gut besuchten Generalversammlung der Genossenschaftsbank in der Frankenwaldhalle Grafengehaig. Trotz anhaltender Niedrigzinsphase, weiter verschärften aufsichtsrechtlichen Vorschriften für die Banken sowie dem verschärften Wettbewerb konnte er die Mitglieder der Bank von einem guten Ergebnis unterrichten. Dieses versetzt die Genossenschaftsbank in die Lage erneut eine überdurchschnittliche Dividende von 4,5 Prozent auszuschütten, die damit um rund viereinhalb Prozent über einer vergleichbaren Anlage an den Geld- und Kapitalmärkten liegt. „Diese Dividende stellt auch im Vergleich mit anderen Banken keine Selbstverständlichkeit dar“, betonte Goller.

Die Bilanzsumme wuchs um zwei Prozent oder 2,2 Millionen Euro auf 116,7 Millionen Euro. Die bilanzwirksamen Kundengelder stiegen um 0,6 Prozent auf rund 96,4 Millionen Euro. Das gesamte von der Raiffeisenbank betreute Kundenvolumen beläuft sich somit auf 191,7 Millionen Euro, was einen Zuwachs von drei Prozent oder 5,7 Millionen Euro ausmacht. Nach dem Abzug aller Tilgungen ist es im letzten Jahr gelungen durch Neuausreichungen und Verlängerungen im Kreditgeschäft einen Zuwachs von 9,9 Millionen Euro zu erreichen. Damit beträgt das Gesamtkreditvolumen zirka 38,9 Millionen Euro. „Das Kreditvolumen wuchs damit in den letzten vier Jahren um 44 Prozent. Daran kann man sehen, dass im Oberland wieder kräftig investiert wurde“, strich Ralph Goller heraus und betonte: Wir möchten auch behaupten, dass wir damit auch weiterhin der Finanzierer Nummer Eins im Oberland sind! Auch mit dem erreichten Plus der Verbundpartner Bausparkasse Schwäbisch und der R+V-Versicherung zeigte sich der Vorstandsvorsitzende sehr zufrieden.

Mit 80 neuen Mitglieder wuchs die Anzahl der Teilhaber zum Jahresende 2016 auf 3214. „Damit ist mehr als jeder zweite Einwohner im Geschäftsgebiet Mitglied der Bank und wir sind die größte Gemeinschaftsorganisation im Oberland. Da kann man wirklich von Kundennähe sprechen“, betonte der Vorstandsvorsitzende.

Mit 34 kompetenten und qualifizierten Mitarbeitern in den sechs Geschäftsstellen biete die Raiffeisenbank Oberland eine vertrauensvolle, fachlich kompetente und bedarfsorientierte Beratung vor Ort. Ihre Ausbildung machen derzeit drei junge Mitarbeiter. Der Kunde kenne seinen Berater und habe Vertrauen zu ihm. Trotz Investitionen ins Geschäftsstellennetz wurde ein gutes Betriebsergebnis erwirtschaftet, was Zuweisungen in die Rücklagen und Stärkung des Eigenkapitals erlaube. Die Raiffeisenbank Oberland eG hat mit ihrem Eigenkapital derzeit kein Problem die bankenaufsichtsrechtlichen Anforderungen zu erfüllen. 

Vorausschauend werde sich die Ertragssituation der Bank wohl auch im laufenden Geschäftsjahr 2017 sogar verbessern lassen, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende optimistisch. Zudem zahle die Bank überdurchschnittlich Steuern in dieser Region, was den Kommunen vor Ort zu Gute komme. Und die erfolgten Investitionen im Bankgeschäft seien als klares Bekenntnis zum Standort Oberland zu werten. „Wir machen unser Geschäftsstellennetz weiter wettbewerbsfähig und haben keinen Investitionsstau, wo andere Banken und Wettbewerber ihr Filialnetz reduzieren, um damit Kosten zu sparen und sich immer weiter aus der Region entfernen. Der Erfolg gibt uns Recht, man sieht, dass unsere Geschäftspolitik und unser Geschäftsmodell zukunftsfähig ist“, unterstrich der Vorstandsvorsitzende. Außerdem ließ Goller nicht außen vor, dass die Bank über die Zweckerträge der Gewinnspareinrichtung in den letzten fünf Jahren rund 90.000 Euro Spenden an Vereine und sonstige Institutionen im Oberland gegeben habe.

„Die Raiffeisenbank Oberland eG ist von den derzeit laufenden Strukturveränderungen nicht betroffen. Wir sind überzeugt davon, dass unsere Bank trotz der derzeitigen und noch kommenden Herausforderungen, für die Zukunft gut aufgestellt und ausgerichtet wurde. Und solange die Mitglieder und Kunden unser Dienstleistungsangebot weiterhin so gut annehmen wie bisher, sehen wir uns bestätigt und werden deshalb auch alles daran setzen die Eigenständigkeit zu erhalten und unser gesamtes Geschäftsstellennetz aufrecht zu erhalten“, strich Goller heraus und sagte: „Wir wollen unsere Kundennähe und unsere kurzen Entscheidungswege auch in Zukunft erhalten.“ 

Ralph Goller bedankte sich bei allen Verbundpartnern, dem Prüfungsverband, Aufsichtsrat und Mitarbeiterteam für die Gemeinschaftsleistung. Sein Dankeschön ging zudem an den SV Grafengehaig für die Bewirtung des Abends, die Feuerwehr Grafengehaig für die Parkplatzeinweisung sowie dem BRK Gösmes-Walberngrün für die sanitätsdienstliche Betreuung. Der Vorstandsvorsitzende sah auch in der Initiative „Lebensqualität durch Nähe“ (LQN) eine gute Lösung für das Oberland und lobte die ehrenamtliche Arbeit des Teams um Vorsitzenden Hermann Dörfler und den Organisator der 3. Gewerbeschau Reiner Meisel.

Vorstand Peter Girndt stellte den Versammelten anlässlich der sich verschärfenden Bankenregulierung das Positionspapier des genossenschaftlichen Verbandes zur Bundestagswahl 2017 vor. Bankenaufsicht sei wichtig und richtig, aber es müssten auch die Interessen der Marktteilnehmer berücksichtig werden. Beispielsweise dürfen Häuslebauer bei der Durchführung ihres Lebenstraumes keine Steine in den Weg gelegt bekommen. Girndt forderte ein, dass die Bundesregierung die Regulierungsanforderungen aus Brüssel modifizieren und auf unsere Wirtschaftsstruktur anpassen müsse. Langfristige Kredite an Unternehmen sollten auch weiterhin gewährt werden können, da sonst die Planungssicherheit für Investitionen nicht mehr gegeben ist.

Aufsichtsvorsitzender Frank Wunner betonte, dass der Aufsichtsrat im zurückliegenden Geschäftsjahr alle die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben erfüllt hat. Wunner blickte stolz auf das wunderbare Ergebnis und lobte die gute, offene und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Das Gremium befürworte den Jahresabschluss, Lagebericht und der vom Vorstand vorgeschlagenen Gewinnverwendung zuzustimmen. Die gesetzlich nach dem Genossenschaftsgesetz erforderliche Prüfung wurde vom Genossenschaftsverband durchgeführt.

„Ich gratuliere im Namen des Genossenschaftsverbandes Bayern zum guten Jahresabschluss 2016. Das ist ein Verdienst aller miteinander“, sagte Oberrevisor Ulrich Thümling. Einstimmig genehmigten die Versammelten nach Aufforderung von Thümling den Jahresabschluss und Lagebericht 2016. Ebenso wurde der Verwendung des Jahresüberschusses sowie die Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrates abgesegnet. Bei den turnusgemäß erforderlichen Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Frank Wunner und Clemens Friedrich zur Wiederwahl vorgeschlagen, was durch die Generalversammlung einmütig geschah.

Grafengehaig Bürgermeister Werner Burger lobte das Kommen von 500 Mitgliedern zur Generalversammlung. Er sah in der Raiffeisenbank 0berland – die ihrer Verantwortung bewusst ist! – „Diese Raiffeisenbank Oberland ist das Aushängeschild des Oberlandes“. Es sei wichtig diese Bank hier vor Ort mit ihren sechs Geschäftsstellen zu haben. Mit ihren kundennahen Lösungsvorschlägen und Entscheidungen zeige die Bank nach wie vor Flagge für die Heimat. „Die Genossenschaftsbank wird hier nicht nur ihrem Auftrag gerecht, sondern zeigt auch Verständnis, bekennt sich zur Region und unterstützt wo sie nur kann. Die Raiffeisenbank Oberland hat stets ein offenes Ohr für die hiesigen Vereine, Verbände und Organisationen“, würdigte Burger auch im Namen seiner anwesenden Bürgermeisterkollegen Franz Uome (Marktleugast), Siegfried Beyer (Presseck) und Robert Geigenmüller (Helmbrechts). Grafengehaigs Bürgermeister gab bei dieser Gelegenheit bekannt, dass die BRK-Bereitschaft Gösmes-Walberngrün dringend einen neuen Defibrillator braucht. Dieser werde jetzt im engen Zusammenwirken der drei Kommunen Helmbrechts, Grafengehaig und Marktleugast sowie der Raiffeisenbank Oberland beschafft.

Zum Abschluss des offiziellen Teiles der Generalversammlung hatten Vorstandsvorsitzender Ralph Goller und sein Vorstandskollege Peter Girndt noch eine Überraschung für die vier Bürgermeister aus dem Geschäftsbereich parat. Sie überreichten Siegfried Beyer, Werner Burger, Robert Geigenmüller und Franz Uome jeweils eine Spende von 500 Euro verbunden mit den Worten: „Das Geld soll für die Verschönerung bzw. für die Verbesserung der Infrastruktur der Ortschaften im Oberland investiert werden!“     

Die vier Bürgermeister freuten sich jeweils über eine 500 Euro-Spende der Raiffeisenbank Oberland, die ihnen der Vorstandsvorsitzende Ralph Goller bei der Generalversammlung am Freitagabend in der gutgefüllten Grafenhaiger Frankenwaldhalle überreichte. Unser Bild zeigt (von links) 2. Helmbrechtser Bürgermeister Robert Geigenmüller, Aufsichtsrat Clemens Friedrich, Grafengehaigs Bürgermeister Werner Burger, Aufsichtsratsvorsitzender Frank Wunner, Pressecks Bürgermeister Siegfried Beyer, Aufsichtsrat Johannes Klier, Aufsichtsrätin Ingrid Thieroff, Marktleugasts Bürgermeister Franz Uome, Vorstand Peter Girndt, Aufsichtsrat Josef Löffler und Vorstandsvorsitzender Ralph Goller.